meine fresse

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Ich wollte bei Jameda eine Bewertung für den Arzt abgeben, diese wird aber wohl kaum veröffentlicht werden. Deswegen schreibe ich diese hierhin, vllt. liest die auch einer. Der Arzt ist in Koblenz,
Michael Keßler-Cormier
Arzt, Facharzt für Psychiatrie & Psychotherapie
Viktoriastr. 38, 56068 Koblenz

http://www.jameda.de/koblenz/aerzte/aerzte-fuer-psychiatrie-und-psychotherapie/michael-kessler-cormier/bewertungen/81003038_1/

Hr. Dr. Kessler-Cornier ist ein sehr hilfsbereiter Arzt, der eine lebhafte Teilnahme an dem Patient und hohes Engagement zeigt. Dies zeigt sich z.B. darin, daß er immer die Untersuchungen angeordnet hat (Leberwerte) und mich daran erinnert.
Die Diskretion steht nicht an erster Stelle. So z.B. war meine Mutter auch Patientin von Hr. Doktor Keßler, und er hat mit ihr über meine Probleme gesprochen (Trinksucht) und dann mich darauf angesprochen mit dem Verweis auf meine Mutter.
Die telefonische Erreichbarkeit ist in dieser Praxis so gut wie nicht gegeben. Wenn man in den Öffnungszeiten der Praxis anruft, bekommt man die Ansage des Anrufbeantworters zu hören "Bitte rufen Sie in den Öffnungszeiten der Praxis an", was beinah wie ein Spott sich anhört. Anschliessend kann man die Nachricht und die Telefonnummer hinterlassen, worauf man dann laut Ansage zurückgerufen wird. In Wirkllichkeit habe ich einige sachliche Nachrichten hinterlassen und wurde nie zurückgerufen. Hr. Doktor Keßler bietet auch an, daß man ihm seine Telefonnummer gibt und daraufhin seine Dienstnummer und email-Adresse als SMS bekommt. Dieser komplizierter Weg, um die Nummer dem Patienten bekannt zu machen, scheitert aber daran, daß die SMS von Hr. Doktor Keßler nie verschickt wird.. So hat Hr. Dr. Keßler mich gebeten, innerhalb von einer Woche eine telefonische Rückmeldung zu geben, wie die Therapie wirkt, und diese Dienstleistung mit SMS-Versand angeboten, was dann auch scheiterte.
Die Fachkompetenz würde ich auch unter Zweifel stellen. So z.B. ist Herr Doktor Keßler gegen die psychoterapeutische Begleitung von Patienten, die Psychose erlebt haben, was meines Wissens nicht der aktuelle Stand der Wissenschaft ist.
meine fresse

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Ich würde mich nicht o.w. auf die Aussagen von Hr. N. verlassen
(öffnet die Tür)
- Oh, Herr N., was machen Sie hier?
N: Ich habe das Recht, hier zu stehen!
- Und warum stehen Sie?
N: Ich habe das Recht hier zu stehen, Sie Idiot
(macht ein starres und unabhängiges Gesicht)
- Ich meine nur, warum setzen Sie sich nicht? Ich bringe Ihnen den Stuhl!
N: Ich brauche keinen Stuhl!
- Ich bringe den aber trotzdem, ich habe das Recht, den Stuhl vor meine Wohnung zu stellen.
(bringt den Stuhl)
- Ich mache auch die Tür auf, damit Sie alles sehen können. Es ist ja langweilig, zuzuhören ohne sehen zu können.
(steht weiterhin und guckt doof)
- M., bringe bitte die Camera!
N: Sie haben nicht das Recht mich zu fotografieren!
- Ich mache aber das Foto von meinem Stuhl.
meine fresse

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Sie bauen mein Selbstvertrauen ab und arbeiten gegen mein Grundvertrauen
Sie haben über meine Versuche, die Prokrastination zu überwinden, und die Gedanken dazu aufzuschreiben, abwertende Bemerkung gemacht, obwohl sie nicht einmal wussten, was das für Einträge sind. Sie haben gesagt, die wären zu verstandesmässig und zu wenig emotional
Sie haben mir gesagt, ich wäre nicht imstande gewesen, über die Vorgänge die während ich zu arbeiten versuche stattfinden zu berichten. Dabei war es Ihre Schuld, daß es nicht geklappt hat.
Wir haben nicht einmal das Thema meines Minderwertigkeitskomplexes besprochen, obwohl ich denke daß das Gefühl, daß ich schlecht bin und schlecht arbeite, bestimmend für meine Prokrastionation ist.
meine fresse

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Zur Therapiestunde am 18.06

Die Gespräche gehen nicht in die Tiefe, weil Sie nicht ausreichend agressiv sind.
Ich erzähle denselben Scheiss, den ich zu erzählen gewohnt bin. Zur Wehr gegen die Normalität, da ich viele Motivationen habe, die ich nicht vor den normalen Menschen verteidigen kann und ihnen nicht einmal erklären kann.
Wir wollen so schnell heiraten natürlich aus ihrer inneren Unsicherheit, wir wollen dass unsere Phantasien Gestalt annehmen. Sie hat Angst, daß es alles nicht real ist. Sie will sich auch gegen normale Menschen behaupten.
Ich selber habe auch Angst gegenüber normalen Menschen wie Sie. Ich glaube trotzdem an meine Gefühle und Gedanken, und habe eigentlich keinen Grund, sie zu verstecken.
meine fresse

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Gründe, warum mit therapie unzufrieden:
- kein Kontakt
- kein Dialogue, nicht tiefgehend, Fragen ungeklärt (z.B. "was ist das Verstehen auf eigene Art")
oder der Versuch, vorzustellen, wie ich arbeiten würde während der Therapiestunde - gescheitert.
- andere Einstellung zur Gefühlswelt, andere Vorstellung wie z.B. von Offenheit, möglichem Kontakt, was es heißt sich zu analysieren und nachzudenken, sich in sich zu vertiefen, andere Denkweise über die inneren Vorgänge
- Bsp: als wir von der zu hohen Meßlatte gesprochen haben, mußte nicht die physikalische Latte vorgestellt werden, d.h. Anzahl von den am Tag zu arbeitenden Stunden, denn die kann sehr groß sein, und ohne daß ich in der Zeit davor viel gearbeitet hätte, sondern davon, was ich in Gedanken erreichen will.
- viel Zeitverschwendung
oft werden Sachverhalte erklärt, die mich nicht interessieren, bzw. mit langen Vorworten und Vorbereitungen, wie z.B. über die Notwendigkeit, die Medikation zu verändern. "Lange Rede, kurzer Sinn"
- unwichtige Dinge
- berührt mich nicht innerlich, ruft bei mir wenig Gedanken, weckt wenig Nachdenken auf
- das Problem schien zwischenzeitlich zu schwinden, ist jedoch immer noch genauso tief verwurzelt und ich empfinde sie als anwesend. deswegen Folgerung: das Schwinden war illusorisch, nur aufgrund von Selbsteinredung

warum geschwiegen habe:
- wollte Ihnen gefallen
- war zu feige
- war sich selber nicht sicher daß die therapie nicht gefällt
- wollte Sie nicht verursichern

weiterhin Vertrauen in Sie als Spezialisten
versuchen Kontakt aufzubauen
noch ein Paar Sitzungen
Erfolgsmöglichkeit durch einen Modus, in dem ich einfühlsam bin
Kann zu einem anderen wechseln?
möglichkeit einer kombinierten Therapie mit zwei Therapeuten gleichzeitig
meine fresse

die PT-Sitzung vom 30.04

ich habe mich gar nicht vorbereitet und obwohl ich spürte daß ich fragen hatte habe ich keine formulieren und stellen können !!!!

- hat gelacht, als ich erzählt habe, daß ich dazu gekommen bin, daß wenn ich nichts mache, ist es auch gut und ich soll zufrieden sein mit dem was ich mache, und ich war auch eine woche zufrieden, doch als ich zurückblickte habe ich gesehen, daß ich nichts gemacht habe
- hat bestätigt, daß meine vermutung, ansatz richtig war (daß das entsprechen dem idealisierten selbst, die freude darüber, mich verpflichtet, das zu sein, was ich nicht sein kann )
- sagte, daß er keinen direkten zusammenhang zwischen basalem vertrauen und prokrastination sieht, obwohl das fehlen des basahlen vertrauens sichtbar ist anhand des lebenslaufes (was genau? Einlauf, daß ich mir wünsche, daß mir jemand sagt, was richtig ist ). ich fühlte, daß das was ich in gedanken basales vertrauen nannte in wirklichkeit banales selbstvertrauen ist (ob das stimmt?)
hat gesagt, daß wenn ich die idealisierte Vorstellung runterstufe, bleibt es noch eine Menge zu tun, und deswegen spricht er von Bergen
-hat gesagt, daß er für mich wünschen würde, daß ich in der Gegenwart bleibe und versuche, die Zukunft abzuschalten, wegen den Bergen
- habe ihm von dem Zustand erzählt, in denen ich mir selber witzig vorkomme, er hat versprochen, darauf noch zurückzukommen, und fragte nach beispielen, was ich in diesem Zustand noch machen kann, ich habe gesagt: Gedichte schreiben, passende Bemerkungen machen. sagte ihm, ich würde versuchen, in den zustand zu kommen, indem ich gras rauche. er fragte, ob bei gras dasselbe gefühl ausbricht, ich verneinte(warum?)
- fragte nach dem Notizbuch, ich war stolz ihm zu sagen, daß da nur die To-do-Liste reingeschrieben wird, er schien ungläubig, ich war stolz, daß es keine Gedichte sind
- habe den Ausdruck verwendet "Prokrastination betreiben", er hat gelacht, scheinbar herzlich
- habe über die eigene Art alles zu verstehen erzählt - hat scheinbar verdrossen genickt - psychose?

habe ihm gar nicht zugehört!!! (warum?)
meine fresse

wei würden sie sich beschreiben?

AW: immer ein Ziel und Plan; Neurotiker; Minderwertigkeitsgefühle, daß ich leer bin, daß ich nichts richtig weiß und keine richtige moral und überzeugungen habe; immer versuche alles auf eigene Art zu verstehen, wobei nicht weiß, ob es eine psychotische Vorstellung ist; Verlierer, muß sich immer verteidigen und kann das schlecht; gleichzeitig mag ich eigene überzeugungen und habe angst, sie zu verlieren
meine fresse

Kap 4. Neurotischer Stolz

echtes Selbstvertrauen: selbständige Überzeugungen zu haben und danach zu handeln;
Erschließung eigener Möglichkeite; Vorzüge und Verpflichtungen realistisch abschätzen
dem Kind fehlt es an Grundvertrauen -> entwickelt neurotischen Stolz
aufgrund 1) Prestigewerten 2) Eigenschaften, die man sich zu Unrecht anmaßt
Nicht stolz auf seine wirkliche Vorzüge

Stolz auf Vorrangstellung des Geistes, weil sein idealisiertes Selbst durch Geist geschaffen

Stolz auf Fähigkeiten, die der Neurotiker sich in Anspruch nimmt
Stolz Ansprüche wirkungsvoll geltend zu machen

Stolz den inneren Geboten zu genügen
Jene, die stolz auf ihre Selbstlosigkeit sind, nützen andere durch ihre Hilflosigkeit und Leiden aus +
Abneigung gegen gesunde Selbstbehauptung sehen als Tugend der Bescheidenheit an

Stolz auf Erhabenheit der zwanghaften Maßstäbe -> haltet sich für moralisches Wunder
Stolz liegt nicht darin, moralisch zu sein, sondern zu wissen, wie er sein sollte

Stolz auf sich selbst zu sein - so zwingend, daß er den Gedanken, er sei in der Welt blinder Bedürfnisse, nicht ertragen kann-> formt Bedürfnisse in Tugenden um
klappt nur mit denjenigen, die der Verwirklichung seiners idealisierten Selbst dienen. andere unterdrückt oder verleugnet.

Neurotischer Stolz unstabil -> macht verletzbar
Reaktionen 1) Scham (wir selbst tun) 2) Demütigung (andere verletzen)

Scham wegen Masturbation:
-unwürdig, weil nicht mit Liebe verbunden ist
- erreichte Befriedigung grösser als Sex -> störend für das Vorstellungsbild, nur auf Liebe ausgerichtet zu sein?
- Frage der begleitenden Phantasien?
- Zugeständnis, Bedürfnisse zu haben?
- zu viel Zugellosigkeit bei einem stoischen Menschen?
- Verlust der Selbstbeherrschung?
Welche Art von Stolz durch die Masturbation verletzt?

1) aggressiver Typ: vorwiegend Demürigung: in seiner Vorstellung ist er ohne Makel
2) selbstverleugnet: vorwiegend Scham. ängstliche Besorgnis, den Solls zu entsprechen

Reizbarkeit durch inneren Verbot sich verletzt zu fühlen: Demütigung + Scham wegen des Gefühls der Demütigung

Wut und Angst: begleitend.

Alternativen: Stolz und Selbstverachtung -> Ungeheuerlich, Stolz zu verlieren.

Stolz a) Lebenswichtig b) macht verletzbar ->
- wenn verletzt, automatisch Stolz wiederaufzurichten
- Verletzungen vermeiden, wenn Stolz in Gefahr

Wiederherstellen: der Missetäter allein durch seine Macht, uns verletzen zu können, uns besiegt hat
neurotische Rachsucht: durch härteres Zuschlagen triumphieren

Die Macht, sich zu rächen, kann selvst ein Gegenstand des Stolzes sein, "Stärke".
zweifache Niederlage, wenn sich nicht gerächt hat.

2. Möglichkeit, Stolz wiederherzustellen: Interesse an Situationen oder Menschen aufzugeben.

Stolz für die Zukunft schützen: Vermeidungssystem

Neurotischer Prozess:
1) Phantasien
2) Idealisiertes Bild
3) Energien für die Verwirklichung des Selbst werden auf Verwirklichung des idealen Selbst umgeleitet
4) Ansprüche - Versuch, einen Platz in der Welt einzunehmen, der der Wichtigkeit des idealisierten Selbst angemessen
5) Innere Gebote - um Perfektion des Selbst zu verwirklichen
6) System persönlicher Werte - > worauf er stolz sein kann und was er zu hassen hat.

Lesen: Ibsens Peer Gynt
meine fresse

Kapitel 3. Die Tyrannei des Solls

Bedürfnis, sich in sein idealisiertes Selbst umzuformen
"sollte in der Lage sein, alles zu ertragen",
"seine Eltern lieben",
"spontan sein"
Charakteristika:
- Nichtbeachtung der Durchführbarkeit
Bsp: Arzt glaubt, neben 9-stundiger Praxis noch wissenschaftlich arbeiten zu können
Voraussetzung: nichts ist für mich unmöglich
absurdes Maß von Verantwortung für sich selbst: ich hätte durch die Widrigkeiten sich nicht niederschmettern lassen sollen
(retrospektive Soll)
die Störung zu verstehen will er nicht, weil es das Gegenteil des Drangs, daß die Störung verschwindet.
bewußte bemühungen haben keine Wirkung auf Arbeitshemmungen und Depressionen -> Verstärkung
innere Solls zielen nicht auf wirkliche Veränderungen, sondern auf sofortige Perfektion
wenn nach außen projeziert -> nur was anderen sichtbar, produziert Kummer
Solls - Freud: Über-Ich, Moralität
Fehler- keine sittliche Maßstäbe
Verhaltensweisen gegenüber inneren Geboten
1) expansive Typ "Meisterung des Lebens" stellt Gültigkeit nicht in Frage; fängt an zu spinnen
2) selbstverleugnende Typ -> Selbstkritik wegen Nichterfüllung
3) resignierte Typ, Freiheit im Vordergrund: nur das tun, was er will. Rebellion.
4) Wechsel
auf andere projezieren -> gereiztheit gegenüber zwang, der als von denen ausgehender empfunden wird
Bsp.: Bitte. Einerseits muß stattgeben, weil großmutig, andererseits nicht, weil sollte es niemandem erlauben, zu zwingen.
Beeinträchtigt die Spontanität der Gefühle

Lesen: Die Frauen des Hauses Wu von Pearl S Buck